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Der MEATER+ - Einrichtung und erste Benutzung

Nachdem ich euch den MEATER+ bereits vorgestellt habe, soll es nun in diesem Artikel um die Inbetriebnahme gehen. Sprich wie schaltet man in ein? Wie verbindet ihr ihn mit eurem Smartphone oder Tablet? Und vorallen, wie wird er benutzt? Das alles erfahrt ihr aber nur, wenn ihr weiterlest!

Vor der ersten Benutzung

Ihr habt euren MEATER+ ausgepackt und seid nun bereit ihn zu benutzen? Nicht so schnell! Bevor ihr euer neues Thermometer das erste mal nutzen könnt, muss dies seine Akkureserven aufladen. Dazu nehmt ihr ganz einfach die Abdeckung auf der Rückseite ab. Dort seht ihr dann direkt das Batteriefach und einen kleinen, weißen Streifen. Diesen zieht ihr heraus, und sofort beginnt euer MEATER+ den eingelegten Stift zu laden. 

 

Die Zeit, in der euer neues Thermometer geladen wird, könnt ihr euch vertreiben, indem ihr die benötigte App aus dem AppStore oder dem Google PlayStore herunterladet und auf eurem Tablet oder Smartphone installieren.


Einrichten am Tablet und die MEATER Cloud

Nun, da euer MEATER+ geladen ist und ihr die App geruntergeladen un installiert habt, können wir auch schon mit der Einrichtung beginnen. Startet also eure App. Ich zeige euch hier die Einrichtung übrigens an einem iPhone 11 unter iOS 13.1.

 

Zu Beginn heißt euch die App Willkommen und bittet euch, das Produkt auszuwählen, dass ihr einrichten wollt. Da wir in unserem Fall den MEATER+ haben, tippen wir einmal auf das mittlere Bild.

 

Ihr bekommt nun eine kurze Einführung zu eurem Thermometer und dessen Funktionen. Dazu gehören beispielsweise die Anzahl der Sensoren und der eingebaute Bluetooth-Repeater.

 

Einen Schritt weiter werden euch dann die LED-Farben und deren Bedeutung erklärt. Grün steht wie immer für "Gut", Rot für "schlecht" und Aus für "Aus". Alles wie gewohnt und bekannt.

 

Weitergeht es mit dem Aufbau der Fleischnadel. Vorne ist hier der Sensor für die Fleischtemperatur verbaut. In der Mitte findet ihr eine kleine Kerbe, bis zu der die Nadel immer ins Fleisch geschoben werden muss. Am Ende befinden sich dann noch der Sensor für den Garaus und die Kontaktfläche zum Laden.

 

Um den MEATER+ in den nächsten Schritten mit eurem Gerät zu verbinden, müsst ihr natürlich noch die Bluetooth-Verbindung zu eurem Geräte erlauben. Zudem wollen wir später, dass uns unser Smartphone oder Tablet benachrichtigt, sobald das Fleisch fertig oder die Temperatur im Grill zu heiß ist. Darum direkt auch noch die Benachrichtigungen zulassen. Zuletzt dann noch bestätigen, dass der MEATER+ geladen ist und dann kann es weitergehen.

 

 


Nun ist es endlich soweit und wir verbinden den MEATER+ mit unserem Gerät. Nehmt dazu die MEATER Nadel aus der Ladeschale und legt sie neben diese. Sobald die Nadel sich außerhalb der Schale befindet, wird sie aktiviert und die LED an der Ladestation sollte nun grün leuchten. Klickt dann oben rechts auf den Pfeil, damit ihr zum nächsten Schritt gelangt.

 

Euer Gerät sucht nun nach dem MEATER+. Dieses funktioniert natürlich am Besten, wenn ihr eure Smartphone oder Tablet möglichst nahe zum MEATER+ positioniert.

 

Dann ist es auch schon geschafft. Euer MEATER+ ist mit eurem Smartphone oder Tablet verbunden. Ihr bekommt jetzt noch einige Hinweise zum Ablauf einer Garprozesses und den typischen Reichweiten, die mit dem MEATER+ möglich sind.

 

 


Eine weitere Möglichkeit den MEATER+ zu benutzen, ist die Verwendung der MEATER Cloud. Dabei sendet das Gerät, mit dem ihr den MEATER+ verbunden habt, die Messwerte an die Cloud Server des Herstellers. Der Garvorgang steht euch dann an jedem anderem Gerät, an dem ihr euch mit eurem MEATER Konto anmeldet, zur Verfügung. Ich werde zukünftig beispielsweise meinen MEATER+ mit meinem iPad per Bluetooth verbinden. Dieses sendet dann per WLAN alles ins Internet an die MEATER Cloud. Mit meinem iPhone kann ich dann jederzeit und überall nachschauen, wie hoch die Temperaturen im Fleisch oder im Grill sind. Einzige Voraussetzung ist jetzt nur noch eine Internetverbindung, egal ob WLAN oder mobil.

 

Bei der Einrichtung werdet ihr direkt gefragt, ob ihr die MEATER Cloud nutzen wollt. Ist müsst dazu lediglich eine E-Mailadresse, euren Namen und ein Passwort angeben. Danach kann es auch schon losgehen.

 

Nach der Einrichtung kann es jetzt noch sein, dass euer MEATER+ noch ein Softwareupdate spendiert bekommt. Bestätigt also einfach kurz mit okay, und wartet einen Moment bis das Update installiert ist. Sobald alles fertig ist seht ihr dann das erste Mal den "Homebildschirm" der App. Wie ihr jetzt Alarme und Temperaturen festlegt, zeige ich euch im nächsten Schritt.


Alarme und Temperaturen einstellen

Da der MEATER+ nun erfolgreich eingerichtet ist, können wir uns nun anschauen, wie man Garvorgänge startet und dabei Alarme und Temperaturen richtig einstellt. Eure MEATER Nadel wird nun in der Übersicht der App angezeigt. Klickt auf sie, um einen Garprozess zu beginnen und diesen einzurichten.

 

Ihr seht nun oben die drei Kreise (Lila, Blau und Grün). Diese zeigen euch die unterschiedlichen Temperaturen an. "Innen" beschreibt dabei die aktuell gemessene Kerntemperatur im Fleisch, "Ziel" die angestrebte Kerntemperatur und "Außen" die Temperatur im Grill oder Smoker. Um den Garvorgang einzurichten, tippt ihr einmal auf das "+" im blauen Kreis.

 

Ihr gelangt daraufhin zur Fleischauswahl. Hier sind bereits verschiedene Fleischsorten wie Rind, Schwein und Geflügel mit samt den idealen Kerntemperaturen hinterlegt. Wählt ihr eine der Sorten aus, werden euch außerdem verschiedene Cuts oder Stücke des Tieres angezeigt.

 

In meinem Fall teste ich den MEATER+ mit eine Beef Brisket. Dieses ist leider noch nicht hinterlegt, sodass ich dazu oben den Reiter "Manuelle Zubereitung" ausgewählt habe.

 

Nun können wir hier die gewollte Kerntemperatur, die unser Fleisch haben soll, einstellen. Für Beef Brisket in meinem Fall also 95°C. Im Feld "Name" kann man zudem noch den Namen des Gerichts hinterlegen. Nun soll uns der MEATER+ ja auch noch Hinweise geben, sobald es im Grill oder Smoken zu heiß oder zu kalt, oder das Fleisch fertig ist. Dazu kann man über das "+" neben "Alarme" noch Alarme definieren.

 

Ist alles fertig eingestellt, tippt ihr oben auf "Beginnen". Bevor ihr auf die Übersicht gelangt, zeigt euch die App jetzt noch an, wie ihr das Thermometer richtig im Fleisch positioniert. Und dann geht es auch schon los. Auf der Übersicht seht ihr nun, wie der Prozess voran geht und nach ein gewissen Zeit auch, wie lange euer Fleisch noch braucht.

 

 


Garvorgang teilen und Graph betrachten

Kommen wir abschließend noch zu einem sehr genialen Feature, dass der MEATER+ bietet. Sobald ihr die MEATER Cloud benutzt, könnt ihr nämlich eure Garvorgänge mit Freunden und Gästen teilen. Jeder, dem ihr den entsprechenden Link dazu schickt, kann dann im Internet Browser zusehen, wie euer Fleisch vorankommt. Dies zudem praktisch, da ihr selbst den Garvorgang dann auch am eigenen Computer verfolgen könnt und somit nicht immer auf ein Gerät mit installierter App angewiesen seid. Zudem können eure Nachbarn genau dann rüber kommen, wenn das Essen fertig ist. Denn ihr wisst ja, Gerichte wie Pulled Pork lassen sich manchmal nicht ganz so leicht zu einer bestimmten Uhrzeit fertigstellen.

 

Um euren Garprozess zu teilen, klickt ihr auf einem iOS Gerät (also iPhone oder iPad) einfach auf das bekannte "Teilen" Symbole, also das Quadrat mit dem Pfeil nach oben. Nun kommt ihr in das entsprechende Menü und könnt entscheiden, ob ihr den Link per iMessage, WhatsApp oder Mail usw. teilen wollt.

 

Links neben diesem Symbol findet ihr außerdem den Button um euch einen Graphen (Schaubild) anzeigen zu lassen. Dort könnt ihr dann den Temperaturverlauf während dem Garprozess bildlich verfolgen. Beispielsweise kann man dort schön den Plateauphasen eines Pulled Park sehen.

 


Nun wisst ihr also, wie ihr euren MEATER+ einrichtet und konfiguriert. Außerdem habe ich euch gezeigt, wie ihr eure Garprozesse teilen könnt, um sie dann am eigenen Computer zu verfolgen, oder euren Nachbarn und Freunden zu schicken. Ich selbst bin begeistert von dem Thermometer. Details könnt ihr dann demnächst im ausführlichen Fazit nachlesen. Bis dann!

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