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Cordon Bleu Spießbraten

Spießbraten schmeckt geil, Cordon Bleu auch. Also? CORDON BLEU SPIEßBRATEN!!!

Mega lecker, super saftig und einfach nur genial. Weiterlesen, nachmachen, schmecken lassen!

Zutaten

Menge Zutat
1 Stk. Schweinenacken (circa 2,5 bis 3 kg) 
6 Scheiben gekochter Schinken
250 g Emmentaler
250 g Gouda
2-3 EL BBQ Rub (z.B. Magic Dust)

Als Zubehör benötig ihr dann noch einen Drehspieß für euren Grill und etwas Metzgergarn.


Zubereitung

Die Zubereitung beginnt mit den Schnippelarbeiten. In diesem Fall heißt das für uns den Käse klein zu schneiden. Die Stücke dürfen dabei gerne eine Dicke von 8 bis 10 Millimetern haben. So schmilzt der Käse später auf dem Grill langsamer und läuft nicht gleich am Anfang schon aus dem Braten heraus. Weiter geht es dann mit dem Schweinenacken. Diesen müssen wir nun so aufschneiden, damit wir ihn stückweise aufklappen können (Stichwort Schmetterlingsschnitt). Legt euch den Nacken dazu einfach auf ein Brett und schnappt euch ein scharfes Messer. Dann schneidet ihr ihn etwa ein Dritte vom Brett der Länge nach auf (aber nicht durch). Danach klappt ihr ihn auf und halbiert das dickere Stück erneut. Das Ergebnis sollte dann etwas so aussehen:

Jetzt geht es dem Braten an die Füllung. Zuerst würzen wir die Innenseite mit BBQ Rub. In meinem Fall habe ich dazu Magic Dust von Ankerkraut benutzt. Fühlt euch aber frei zu nehmen was ihr wollt. Anschließend wird der Nacken mit gekochtem Schinken ausgelegt. Lasst dabei an einer Seite etwas Platz, da sich die Füllung beim Zusammenrollen noch verschieben wird. Jetzt noch die Käsestücke rein und dann können wir ihn auch schon aufrollen. Beim Käse gilt übrigens das gleiche wie beim Schinken: Lasst an allen Rändern etwas Platz. Sobald ihr den Braten dann unter Zug aufgerollt habt, müssen wir ihn noch mit Metzgergarn verschnüren. Besonders gut solltet ihr dabei die beiden Enden fixieren, damit euch der Käse nicht rausläuft.

Dann kommt der gute Braten auch schon auf den Drehspieß. Wer keinen hat, kann ihn alternativ auch einfach auf Kugel- oder Gasgrill im indirekten Bereich grillen. In meinem Fall habe ich ihn dieses Mal wieder auf meinem Napoleon Rouge R3 gemacht. Spieß rein, Brenner an und ab die Fahrt. Als kleinen Tipp würde ich euch raten noch eine Schale darunter zu stellen. Käse und Fett sauen euch sonst nur unnötig euren Grill ein. Bei knapp 200°C lassen wir das gute Stück nun so lange drehen, bis wir eine Kerntemperatur von Grad haben. Bei mir war das nach circa 2,5 Stunden der Fall. Das Ergebnis kann sich dann aber auch sehen lassen. Durch das austretende Fett wird der Braten von außen sowas von knusprig. Gleichzeitig war er Innen noch sehr saftig und einfach nur brutal lecker! Unbedingt nachmachen und genießen lautet also die Devise an euch.

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